Die New Mexico State University untersucht die mögliche Zukunft der Bildung in Afghanistan
INDUSTRIE
Bildung
ORGANISATION
Benjamin Marlin und Hansuk Sohn
INDUSTRIE
Staatliche Universität New Mexico
Problem
Die grundlegende Struktur der Klassenstufen. Der Combiner teilt die Schüler auf der Grundlage eines vorgegebenen oder dynamischen Schüler-Lehrer-Verhältnisses in Klassenräume ein. Sie werden durch eine Bezirksregel verbunden. Die übergeordnete Entität ist der Lehrer, dem dann der Bezirk des Schülers zugewiesen wird. Am Ende des Schuljahres wird die Gruppe getrennt, und die Schüler durchlaufen entweder die gleiche Klassenstufe oder wechseln in ein anderes Modul.
Das Bildungsmodul ist die Zusammenfassung von 12 Klassenstufen und der Gemeinschaftsschule. Blaue Schülerpfade ermöglichen es den Schülern, nach Abschluss des Gemeinschaftskundeunterrichts in die jeweilige Klassenstufe zurückzukehren, während braune Schülerpfade die aufeinander folgenden Klassenstufen miteinander und mit dem Gemeinschaftskundeunterricht verbinden. Der fettgedruckte blaue Pfad führt die Lehrer am Ende eines jeden Schuljahres zur Neuzuweisung in den Lehrerpool zurück.
In dieser Arbeit wird eine neuartige Anwendung der diskreten Ereignissimulation (DES) SIMIO vorgestellt, die Entitäten verwendet, die primitiven Agenten ähneln, um wichtige Erkenntnisse für internationale Bildungsplaner zu gewinnen. DES ist ein gängiges Analysewerkzeug in der politischen Entscheidungsfindung geworden und wird in Bereichen wie Notfalldienste, Gesundheitsmanagement und militärische Beschaffung weithin eingesetzt. Es gibt jedoch eine offensichtliche Lücke in Bezug auf den Einsatz solcher Simulationsanalysen in der Bildungsplanung.
Die Alphabetisierungsrate in Afghanistan liegt bei nur 27 %, und in weiten Teilen des Landes hindern Sicherheit und Kultur Millionen von Kindern daran, die Schule zu besuchen. In jüngster Zeit hat die internationale Gemeinschaft erhebliche Mittel zur Verbesserung des afghanischen Bildungswesens bereitgestellt. Der Einsatz von Simulationen zur Entscheidungsfindung ist nicht nur hilfreich, sondern sollte oft obligatorisch sein, bevor begrenzte Ressourcen für ein so komplexes System eingesetzt werden.
Hier stellen wir ein grundlegendes Simulationsmodell vor, in dem einzelne Schüler und Lehrer innerhalb des afghanischen Bildungssystems über einen variablen Zeithorizont interagieren. Dies ermöglicht es Bildungsplanern und politischen Entscheidungsträgern, Einblicke in die Auswirkungen von Sicherheit, Politik und Infrastruktur in diesem komplexen Umfeld zu gewinnen.
Lösung
Benjamin Marlin und Hansuk Sohn vom Fachbereich Wirtschaftsingenieurwesen der New Mexico State University nutzten SIMIO, um die mögliche Zukunft des afghanischen Bildungssystems zu bewerten. Durch die Anwendung mehrerer groß angelegter Versuchspläne, die Anwendung der Theorie der sozialen Auswirkungen und die Annäherung an das Problem auf Provinzebene konnte eine hochauflösende Darstellung des Systems erstellt werden.
Es wurden Schüler- und Lehrereinheiten geschaffen, die kommunizieren und einfache Entscheidungen treffen, während sie das Bildungssystem durchlaufen. Diese Entitäten werden sowohl von exogenen Faktoren (z. B. Angriffen auf Schulen) als auch von endogenen Faktoren (z. B. der Lehrerproduktion) beeinflusst, einschließlich Sicherheit, Finanzierung und Entschlossenheit. Mithilfe des Simulationsmodells sind Bildungsplaner in der Lage, dieses komplexe Umfeld besser zu verstehen.
Ergebnis
Die Ergebnisse der Simulation lieferten umfangreiche Informationen über das Wachstum der Alphabetisierung, die Abschlussquoten, die Qualität der Bildung, die Parität zwischen den Geschlechtern und sozialen Gruppen sowie die geografische Lage. Es wurden spezifische Problembereiche und potenzielle Szenarien ermittelt, die zu Systemausfällen führen könnten.
Es wurde gezeigt, dass politische Optionen wie gemeindebasierter Unterricht, mehrstufige Klassenzimmer und Informationsmaßnahmen die Bildungsergebnisse in Afghanistan erheblich beeinflussen können. Dieses Projekt ist ein Beweis für den Nutzen komplexer Simulationen bei der Bildungsplanung.
Dieses Projekt war ein wesentlicher Teil von Benjamins Dissertation unter der Leitung von Dr. Hansuk Sohn.
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