Fallstudien | Simio

Simio modelliert die Bewegung von Streitkräften zwischen Deutschland und Afghanistan

Geschrieben von Simio Staff | 26.03.2026 19:15:03

Die Herausforderung

Mit mehr als 10.000 Kunden und 800.00 aktiven Versorgungsteilen ist das logistische System der Bundeswehr eines der komplexesten Netzwerke in ganz Europa.

Angesichts der vielfältigen Aufgaben innerhalb der Bundeswehrlogistik und der Vielzahl an internen und externen Dienstleistern ist Transparenz besonders wichtig, um eine Leistungsvereinbarung und Ergebnisbewertung zu erreichen.

In Zusammenarbeit mit der Universität der Bundeswehr München haben der deutsche Simio-Partner ATS Prozessoptimierung und die Konekta Consulting GmbH aus Brühl mit der Simulationssoftware Simio die Möglichkeiten verschiedener Methoden des Operations Research, insbesondere den Einsatz von Simulation zur Optimierung der Lieferketten der Bundeswehr, untersucht.

Die Lösung

Wesentliche Merkmale der Modellierung:

Einfache Bedienung
3D-Animation / Visualisierung der Prozesse
Nachvollziehbarkeit und Transparenz in der Funktion
Grafisch anschauliche Darstellung der erzielten Ergebnisse

Als COTS-Produkt (Commercial-Off-The-Shelf) passt Simio aus meiner Sicht hervorragend zu unseren ersten Versuchen, den Einsatz der Bundeswehrlogistik von Deutschland bis Afghanistan zu modellieren.

- Herr Hans-Georg Konert, Oberst a.D. und Geschäftsführer der Konekta Consulting GmbH in Brühl bei Köln.Das Projektteam entschied sich für Simio wegen der Fähigkeit, Lieferketten zu modellieren und zu optimieren, sowie wegen des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses der Simulationssoftware: Mit Simio kann die gesamte Lieferkette modelliert werden - von der industriellen Anlieferung in Lagerhäusern über den Umschlag in verschiedenen Einrichtungen wie Flughäfen, Häfen etc. bis hin zum Transport per Schiff, Flugzeug oder Straße und Schiene und schließlich zum Verbrauch und der daraus resultierenden Nachfrage.

Die Knotenpunkte können aggregiert und in Form von Teilmodellen detailliert dargestellt werden. Dies dient sowohl der detaillierten Analyse und Schulung einzelner logistischer Einrichtungen als auch der "unternehmensübergreifenden" Analyse und Optimierung der gesamten Lieferkette. Simio bietet somit die Möglichkeit der aggregierten Betrachtung mit Anschlüssen an die Detailebenen der relevanten Prozesse (Zeitpunkte, Materialobjekte und Daten).

Das Projektteam verließ sich auf die Fähigkeit von Simio, Daten zur Vorbelegung aus vielen Quellen, wie Microsoft Excel oder CSV-Dateien, zu integrieren. Diese Daten wurden "als Grundlage für die Simulation und den Export von Simulationsergebnissen zu einem definierbaren Abschluss der Simulation für die Detailanalyse verwendet." Siehe Abbildung 2.

Abbildung 1: Aggregierte Ansicht der Lieferketten.Abbildung 2: Dateneingabe, -import und -export.Abbildung 3: Simulationsergebnisse.

Die geschäftlichen Auswirkungen

Die Simulation ist reproduzierbar und die Geschwindigkeit kann angepasst werden. Einerseits können viele verschiedene Szenarien für mehrere Situationen mit Zeiträumen, die sich über Monate erstrecken, schnell durchgespielt werden. Andererseits ist es möglich, langsame Wiederholungen für die detaillierte Analyse kritischer Phasen durchzuführen.

Simio liefert quantitative, zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse (Abbildung 3) und unterstützt die sorgfältige Kontrolle und Optimierung des Gesamtprozesses anstelle der Suboptimierung von Teilprozessen. Es unterstützt die Analyse der Auswirkungen von Prozessänderungen und ermöglicht die vorausschauende Analyse und Planung der Reaktion auf veränderte Bedingungen oder Störungen, was für die Logistik der Streitkräfte besonders wichtig ist.

"Aus meiner Sicht ermöglicht Simio sowohl eine detaillierte Analyse und individuelle 'Verknüpfung' als auch eine aggregierte End-to-End-Analyse und Optimierung der komplexen Lieferketten der Bundeswehr. Simio unterstützt den Supply-Chain-Ansatz besonders gut", so Konert.