In den letzten Jahrzehnten hat die Simulation im Gesundheitswesen aufgrund ihrer Fähigkeit, Probleme zu erkennen, die zur Verbesserung der Einrichtung beitragen, große Aufmerksamkeit bei Forschern erlangt. Für jede Gesundheitseinrichtung ist es wichtig zu wissen, wie viele Betten, Krankenschwestern und Therapeuten sie in ihrer Einrichtung benötigt, um ihren Service zu verbessern. In dieser Studie haben wir ein benutzerdefiniertes Objekt erstellt, das für die Entwicklung eines Simulationsmodells für eine fortschrittliche Pflegestation in einem Krankenhaus verwendet wird. Das Ziel dieser Forschung ist es, ein flexibles Simulationsmodell zu erstellen, das leicht erweitert und wiederverwendet werden kann, um ein Simulationsmodell für jede Einrichtung zu erstellen. Das erstellte Simulationsmodell würde dem Gesundheitspersonal dabei helfen, die Anzahl der Betten, Therapeuten und Krankenschwestern in ihrer Einrichtung zu bestimmen.
"Ein Simulationsmodell ist eine Darstellung, die die Zeit und die im Laufe der Zeit auftretenden Veränderungen einbezieht" [1]. Die Simulation kann den Unternehmen des Gesundheitswesens dabei helfen, ihre Ressourcen angemessen zu nutzen. Mithilfe der Simulation können sie entscheiden, ob sie die Anzahl der Betten oder die Anzahl der Therapeuten in ihrer Einrichtung erhöhen müssen. In der Vergangenheit haben Forscher die Simulation als Entscheidungshilfe für die Verbesserung von Gesundheitseinrichtungen eingesetzt [2] Die in der Vergangenheit erstellten Simulationsmodelle waren jedoch meist flache Simulationsmodelle und wurden mit Objekten aus der von der Software bereitgestellten Standardbibliothek erstellt. In dieser Forschungsarbeit haben wir ein neues kundenspezifisches Objekt entwickelt, das alle Vorgänge des Patienten während seines Aufenthalts auf der Progressive Care Unit (PCU) abwickelt. Das angepasste Objekt ist wiederverwendbar. Das angepasste Objekt wird erweitert und kombiniert, um ein vollständiges Simulationsmodell der PCU-Einheit zu erstellen. Das Modell wird mit Simio [3] erstellt.
Die Patienten kommen aus verschiedenen anderen Abteilungen des medizinischen Zentrums zur Nachbehandlung auf die PCU. Bei den Abteilungen kann es sich um die Notaufnahme, die Intensivstation, die Chirurgie oder die direkte Aufnahme handeln. Die Dauer des Aufenthalts der Patienten auf der PCU hängt von ihrem Akuitätsgrad ab: niedriger, mittlerer und hoher Akuitätsgrad. Die Patienten werden bei ihrer Ankunft von einer regulären Krankenschwester zu ihrem Bett begleitet. Während des Aufenthalts ist der Patient einer Krankenschwester, einem Therapeuten und einer Hilfskraft zugeteilt. Sie führen drei verschiedene Verfahren durch: die Behandlung durch den Therapeuten, die Visite durch die reguläre Krankenschwester und die Visite durch die Hilfskraft, und zwar mehrmals während des Aufenthalts des Patienten auf der Station (in regelmäßigen Abständen). Der Patient verlässt die PCU, wenn seine Aufenthaltszeit auf der PCU abgelaufen ist, d. h. wenn er sich erholt hat.
Es wird ein individuelles Bettobjekt erstellt. Auf der Grundlage der oben genannten Verfahren werden drei Prozesse im Bettobjekt erstellt. Abbildung 1 beschreibt den Ablauf der Prozesse während eines Patientenaufenthalts auf der Station. Die Prozesse werden auf der Grundlage der kürzesten verbleibenden Zeit für eine Aktivität in der Zukunft ausgelöst. In Abbildung 1 wird beispielsweise davon ausgegangen, dass zum Zeitpunkt 0 eine reguläre Krankenschwester den Patienten besucht. Nach jeweils vier Stunden besucht die Krankenschwester den Patienten, und die Hilfskrankenschwester besucht ihn alle fünf Stunden. Der Therapeut kommt alle sieben Stunden, d. h., wenn vier Stunden verstrichen sind, kommt wieder eine reguläre Krankenschwester zur Visite, aber danach hat die Hilfskrankenschwester die kürzeste Zeit, gefolgt vom Therapeuten und so weiter.
Eine Aktivität würde nur dann stattfinden, wenn die verbleibende Zeit für diese Aktivität und die Prozesszeit geringer ist als die verbleibenden Stunden des Patienten auf der Station.
Die Prozesse, die im Bettenobjekt erstellt werden, sind im Folgenden definiert:
Das Simulationsmodell der PCU mit sechs Betten ist in Abbildung 2 dargestellt. Die Patienten mit mittlerer und hoher Akuität werden vor der Aufnahme in die Station verlegt. Bei der Aufnahme wird dem Patienten eine reguläre Pflegekraft zugewiesen. Die Patienten warten am Ausgangsknoten der Aufnahme, wenn keine Betten verfügbar sind. Die Standardkapazität für jedes Bettenobjekt beträgt eins. Sie kann jedoch zu Versuchszwecken erhöht werden. Der Patient verlässt das System, wenn seine Aufenthaltszeit abgelaufen ist.
Das Modell wurde vier Wochen lang betrieben. Die Schlüsselmerkmale der Leistungsebene werden analysiert. Die Schlüsselmerkmale sind die Anzahl der Ressourcen in der PCU. Die Tabelle 2 und die Tabelle 3 zeigen die Simulationsergebnisse.
Die Ergebnisse zeigen, dass die PCU die Anzahl der Betten erhöhen muss, um ihren Service zu verbessern. Es ist zu beobachten, dass Patienten bei der Aufnahme warten, bis ein Bett frei wird.
Die in dieser Fallstudie vorgestellte Forschung würde den Leitern der PCU helfen, ihre Ressourcen optimal zu organisieren. Die zukünftige Arbeit umfasst weitere Experimente, indem die Anzahl der Betten in der Einrichtung erhöht wird. Außerdem muss das Modell für Patienten erweitert werden, deren Akuitätsgrad sich während ihres Aufenthalts in der PCU ändert.